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Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft // Montanuniversität Leoben
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MultiLayerDetection

Projektlangtitel

Identifizierung von Mehrschichtfolien in der Kunststoffsortierung zur Steigerung der stofflichen Verwertung von Verpackungsfolienabfällen

Foliensammlung

 

Projektbeschreibung

Das stoffliche Recycling von Kunststoffen bedarf in den nächsten fünf Jahren sprunghafter Innovationen, um die EU-weit gesetzten umweltpolitischen Ziele zu erreichen. Das Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Recyclingquote von Verpackungsfolien. In diesem Bereich kommen sowohl Einschicht- als auch Mehrschichtfolien zum Einsatz, wobei letztere mit dem Stand der Technik nicht rezyklierbar sind.

Das Projekt zielt auf eine neue Sortiertechnik für Verpackungsfolien. Erreicht werden soll das durch den Einsatz von neuen Sensorsortiermethoden auf Basis von Naher-Infrarot-Spektroskopie, um bei Mehrschichtfolien eine Trennung von rezyklierbaren und nicht-rezyklierbaren Materialien herbeizuführen. Die gezielte Sortierung von Mehrschichtfolien ermöglicht dann eine neue Qualität des Rezyklates mit wesentlich verringerten Fremdstoffanteilen.

 

Projektziele

Das Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Recyclingquote von Verpackungsfolien. In diesem Bereich kommen sowohl Einschicht- als auch Mehrschichtfolien zum Einsatz, wobei letztere mit dem Stand der Technik nicht rezyklierbar sind. Das Projekt zielt daher auf eine neue Sortiertechnik für Verpackungsfolien auf Basis der Nah-Infrarot-Spektroskopie ab. Dies geschieht um eine Trennung von rezyklierbaren und nicht-rezyklierbaren Materialien herbeizuführen. Die gezielte Sortierung von Mehrschichtfolien ermöglicht dann eine neue Qualität des Rezyklates mit wesentlich verringerten Fremdstoffanteilen.

 

Nutzen für den Wirtschaftsstandort Steiermark

Die Projektergebnisse stellen die Grundlage für die Entwicklung einer industriell nutzbaren Sensortechnologie dar. Es ist vorgesehen, die Projektergebnisse in zumindest zwei Publikationen in wissenschaftlichen, peer-reviewten Journalen zu veröffentlichen. Dabei werden eventuell patentierbare Projektergebnisse vor der Veröffentlichung entsprechend geschützt. Diese Veröffentlichungen und das optionale Patent stärken den Ruf der Steiermark und damit den der hier situierten Recyclingunternehmer als technologische und wissenschaftliche Innovatoren.

 

Verbesserung der Spektralgüte von dünnschichtigen Materialien

Die geringe Materialdicke von Folienwerkstoffen erschwert die Sortierung mittels nahinfrahrotspektroskopie erheblich. Durch die gerigne Materialdicke wird die Interaktion der Nahinfrarotstrahlung mit dem molekularen Aufbau des Werkstoffes erschwert. Dies führt zu Spektren, die für die Sortierung nur bedingt brauchbar sind wie dargestellt in Spektrum [B] der nachfolgenden Abbildung. Durch Anpassung der Messgeometrie eines State Of The Art Nahrinfratorsortierers kann die Spektralgüte dünner Mehrschicht- und Einschichtfolien verbessert werden. Siehe Spektrum [A] in der nachfolgenden Abbildung.

Abbildung 5

 

Projektmeilensteine

Das Projekt Multilayer Detection soll folgende Ziele erreichen:

  • Analyse der derzeitigen End Of Life Situation von Mehrschichtfolien
  • Erhebung der derzeit üblichen Qualität von Mehrschichtfolienrecyklaten
  • Erkenntnisse über die derzeitige Zusammensetzung von Mehrschichtfolien
  • NIR basierte Identifizierung von Mehrschichtaufbau und Materialzusammensetzung
  • Evaluierung von Methoden zur Optimierung der Erkennung von Mehrschichtfolien
  • Durchführung von Sortierversuchen

 

Publikationen

Title
Recycling von Multilayerfolien

Journal
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft

DOI
10.1007/s00506-021-00813-w

Publication Date
2021-11-15

 

Fördergeber

Zukunftsfond Stmk Zukunftsfond Steiermark

 

Projektpartner

Pccl 1 Polymer Competence Center Leoben GmbH - PCCL

 

Projektaushang

Poster Multilayer Small

 

 

Sie können dem Projektverantwortlichen Herrn Dipl.-Ing. Gerald Koinig mit nachstehendem Formular gerne direkt eine Anfrage senden.

Gerald Koinig

Gerald Koinig

Dipl.-Ing.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: +43 3842 / 402-5143
Mobil: +43 670 / 20 64 755
Fax: +43 3842 / 402-5102
E-Mail: gerald.koinig@unileoben.ac.at

 
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